Immunstärkung

 

1. Immunsystem

 

Das Immunsystem ist das Abwehrsystem des Körpers. Es handelt sich also um ein körpereigenes System gegen Krankheitserreger und andere schädliche Einflüsse, die den Körper bedrohen.

 

Insbesondere wenn Infekte (Heuschnupfen, Blasenentzündung, Umwelt- und Nahrungsmittelallergien, chronisch entzündliche Darmerkrankungen u.a.m.)  immer wieder auftreten, wenn Hautleiden rezidivieren, bei Antibiotikagaben oder bei radioaktiver Bestrahlung, sollte dieses Immunsystem gestärkt werden.

 

In der Naturheilkunde kommen dabei - je nach Ausprägung - spezielle Anwendungen zum Einsatz, wie z. B. die Darmsanierung, die Eigenbluttherapie nach Immhäuser, Heilkräuterzubereitungen oder die Misteltherapie. Letztere Therapie durchwärmt den Organismus und aktiviert das Immunsystem in besonderer Weise.

 

Darüber hinaus sind verschiedene Aspekte im täglichen Verhalten identifiziert, die sich auf das Immunsystem auswirken.

 

Ein Feind gesunder Immunfunktionen ist ständiger Stress durch übermäßige Belastung. Dazu zählen:

  • Physischer Stress, wie schwere körperliche Arbeit oder Sport
  • Psychischer Stress, wie starke private oder berufliche/schulische Belastungen oder ungelöste Probleme
  • Metabolischer Stress, durch falsche und zu energiereiche Nahrung wie Fertiggerichte
  • Sensorischer Stress, in Folge Reizüberflutung durch Lärmbelästigung, übermäßiges Fernsehen, zu viel Computerarbeit, Schlafmangel, etc.

 

Förderlich für ein funktionsfähiges Immunsystem sind eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung sowie die ausreichende Zufuhr reinen Trinkwassers. Moderate sportliche Betätigung - möglichst an der frischen Luft - wie Schwimmen, Radfahren oder Joggen und ausreichend Schlaf tragen ebenfalls zur Immunstärkung bei. 

 

1.1 Darmsanierung - Mikrobiologische Therapie

Etwa 80 Prozent unseres Immunsystems befindet sich im Darmbereich. Billionen unterschiedlicher Bakterien leben in einer gesunden Darmflora im Gleichgewicht. Ungesunde Lebensweise, Stress, Medikamenteneinnahme sowie Darminfektionen können zu Regulationsstörungen im Darm führen, dabei die natürliche Darmflora stören und das Immunsystem schwächen.

In der Folge können Infekte, aber auch allergische Erkrankungen (Heuschnupfen, Neurodermitis, Asthma bronchiale) vermehrt auftreten. Entwicklungsgeschichtlich stehen die Schleimhäute des Verdauungstrakts in enger Verwandtschaft mit den Schleimhäuten des Bronchialsystems und des Hals-Nasen-Ohrenbereichs.

Weitere mögliche Symptome können Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen wie Völlegefühl, Blähbeschwerden oder Durchfälle, auch in Verbindung mit Leistungsabfall, Müdigkeit und erhöhten Leberwerten sein.

In Abhängigkeit der Laborergebnisse von Stuhluntersuchungen werden bei der Darmsanierung spezielle mikrobiologische Substanzen zugeführt. Ziel ist die Wiederherstellung und Stabilisierung des ökologischen Gleichgewichts der Darmflora, d. h. der physiologischen Bakterienflora, wie sie bei jedem gesunden Menschen zu finden ist.

 

 

 

 

 

 

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Elke Esch

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