Fussreflexzonentherapie

Diese seit langer Zeit bekannte Therapieform nutzt die Erkenntnis, dass der menschliche Körper sich an den Füßen widerspiegelt. Das heißt an den Fußsohlen, am Fußrücken bis hin zum Knöchel und an den Zehen liegen Reflexzonen, die mit bestimmten Organen korrespondieren.

Bei Ansicht einer bildlichen Darstellung werden die Bezugszonen deutlich. Dazu betrachtet man die Füße als Abbild eines sitzenden Menschen: Die Zehen sind der Kopfbereich, der Vorfuß mit dem Ballen entsprechen Schultern und Brustkorb, der Mittelfuß entspricht Bauch und Rücken und die Ferse dem Beckenbereich. In diesem Mikrosystem finden sich die rechte Körperhälfte am rechten und die linke Körperhälfte am linken Fuß wieder. Die Organe, Nerven, Muskeln, Knochen und Gelenke - oder besser gesagt ihre Bezugspunkte – sitzen spiegelbildlich da, wo sie auch im Körper lokalisiert sind.

 

Neueste Studien (1) belegen den Fußzone-Organ-Bezug und attestieren der Fußreflexzonentherapie positive Effekte bei bestimmten Krankheitsbildern. So zeigten Forscher der Universität Innsbruck, dass man durch Druckstimulation der Zone, die laut Reflexzonentheorie den Nieren zugeordnet ist, deren Durchblutung anregen kann. Das fördert deren Entgiftungsfunktion. Und eine Untersuchung der Universität Jena ergab beispielsweise, dass durch Behandlung der Kniezone die Schmerzen von Patienten mit Kniegelenksarthrose verringert werden.

 

Die grundlegenden Griff- und Drucktechniken der heutigen Fußreflexzonentherapie bildete Mitte des 20. Jahrhunderts die Amerikanerin Eunice Ingham heraus. Die deutsche Heilpraktikerin Hanne Marquardt entwickelte sie weiter und ergänzte sie.

 

In der ersten Behandlungssitzung wird zunächst der Befund erhoben. Das heißt die Reflexzonen werden auf Auffälligkeiten wie Schmerzen geprüft. Dann werden, je nach Bedarf und Ziel, systematisch mit spezieller Technik, die entsprechenden Zonen am Fuß massiert, die einen Stimulus an die korrespondierenden Organe geben sollen. Nun wird therapiert, wobei die angewandten Grifffolgen, je nach Diagnose und Behandlungsziel, langsam und weich oder schnell und kräftig sind.

 

Das Spektrum von Krankheiten und Beschwerden, bei denen die Fußreflexzonentherapie zum Einsatz kommt und positive Effekte zeigt, ist groß. In verschiedenen Bereichen hat sie sich als besonders wirksam erwiesen, wie etwa bei Magen-, Darmerkrankungen, Verstopfungen, klimakterische Beschwerden, Fruchtbarkeitsstörung, chron. Blasenentzündung, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, muskuläre Fehlspannungen, Schlafstörungen sowie Schmerzzustände verschiedenster Art und Ursache .

 

 

Vergleich Systeme Mensch-Fuß

Toprgraphie

n.Hanne Marquard

  

 

 

   (1)

2006 Ch. Uhlemann. Fußreflexzonentherapie bei Gonarthrose (Pressemitteilung    Informationsdienst  Wissenschaft, Friedrich-Schiller-Universität Jena)

2001 E. Mur, J. Schmidseder, I. Egger, G. Bogner, G. Eibl, F. Hartwig, K.P. Pfeiffer, M. Herold. Beeinflussbarkeit der Darmdurchblutung durch Fußreflexzonentherapie am Fuß, gemessen mit farbkodierter Doppler Sonografie (Forschende Komplementärmedizin Nr. 8, Universitätsklinik Innsbruck)

1999 I.Sudmeier, G. Bogner, I. Egger, E. Mur, H. Ulmer, M. Herold. Änderung der Nierendurchblutung durch organassoziierte Reflexzonentherapie am Fuß, gemessen mit farbkodierter Doppler Sonografie (Forschende Komplementärmedizin Nr. 6, Universitätsklinik Innsbruck)


 

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