Frauenleiden

1. Wechseljahre

Obwohl die Wechseljahre kein krankhafter Zustand, sondern ein natürliches Ereignis sind, treten bei einigen Frauen infolge Hormoneller Umstellung Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, trockene Schleimhäute sowie Reizbarkeit auf. Die Naturheilkunde bietet einige Möglichkeiten wie z. B. die Homöopathie, Heilkräuter u. besonders die Fußreflexzonentherapie um mit den Symptomen und Befindlichkeitsstörungen besser klar zu kommen. Das Ausbleiben der Menstruation ist ein natürlicher Bestandteil im Leben einer Frau und sollte als solcher begrüßt werden ebenso wie jede Falte, die uns als Symbol gelebten Lebens bewußt werden kann.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch kurz auf das "Modewort" Anti-Aging eingehen.

Jeder möchte vital und schön älter werden. Die Industrie bringt täglich neue Produkte auf den Markt und lockt mit verführerischen Angeboten. Doch wenn wir ehrlich sind, wissen wir das hinter jedem Angebot kommerzielle Absichten liegen. Das beste und wichtigste ist, regelmäßig Sport zu treiben, wenn möglich 2 - 3 x mindestens 30 Minuten in der Woche. Darüberhinaus auf eine vitamin- und abwechslungsreiche Ernährung zu achten und Genußmittel nur in Maßen zu genießen. Da sich in den Wechseljahren der Stoffwechsel umstellt und der Energieverbrauch geringer ist als in jungen Jahren, ist vielleicht auch noch darauf zu achten, die Kalorienzufuhr etwas einzuschränken.

 

1.1 Hitzewallungen

Warum das Temperaturzentrum im Zwischenhirn so merkwürdige Signale aussendet ist immer noch ungeklärt. Vor allem wenn der Östrogenspiegel abfällt, kommt es zu Hitzewallungen. Hitzewallungen werden sehr unterschiedlich empfunden. Den fröstelnden Frauen wird es endlich warm, andere wiederum werden von einem hochrotem Kopf erfüllt und werfen Kleidungsstücke ab. Manche Frauen haben ihre "fliegende Hitze" nur phasenweise, andere über Jahre hinweg. Praktische Tipps: Kleiden sie sich grundsätzlich nach einem Zwiebelschalenprinzip. Praktisch sind große Tücher, die sie um die Schulter tragen und schnell beiseite legen können. Schaffen sie sich einen Fächer an. Führen sie kalte Kneippgüsse durch und besuchen sie die Sauna. Ferner wirkt sich regelmäßiger Sport günstig aus und dünn zubereiteter Salbeitee den man nur kurz 2 – 3 Minuten ziehen lässt. Lauwarm oder kalt 2-3 Tassen am Tag trinken. Scharfe und heiße Speisen sollten sie vermeiden. Genussmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol nur gelegentlich genießen. Wenn Sie in den Wechseljahren sind und unter Schweißausbrüchen leiden, verlieren Sie mit dem Schweiß auch Mineralstoffe – unter anderem das Knochenmineral Kalzium. Um diesen Verlusten entgegen zu wirken, ist es zur Vorbeugung einer Osteoporose angebracht, ein kalziumreiches Mineralwasser zu wählen. Weiterhin kommen Zubereitungen aus der Kräuterheilkunde und der Homöopathie in Frage, die individuell verabreicht werden.

 

1.2 Stimmungsschwankungen und Depressionen

Nicht nur körperliche Erscheinungen machen sich während den Wechseljahren bemerkbar sondern auch seelische Achterbahnfahrten gehören dazu. Aus heiterem Himmel ist ihnen zum weinen zumute und kurz darauf ist wieder ein Lächeln da. Alles darf sein. Es ist gut ihre Umgebung zu informieren, dass sie sich in einer Umbruchsphase befinden die Stimmungsschwankungen mit sich bringt. Wenn eine Traurigkeit und Antriebslosigkeit jedoch längere Zeit anhält, sollten sie sich nicht scheuen einen Arzt zu konsultieren oder einen Therapeuten aufzusuchen. Begleitend bietet die Naturheilkunde hier vielfältige Möglichkeiten. Unter den Heilkräutern gibt es hormonell regulierende Pflanzen die stimmungsaufhellend und kraftspendend wirken. Aber auch die Moxatherapie, die Fußreflexzonen-therapie, Massagen und Schröpfen können hier von Bedeutung sein.

 

2. Reizblase

Die Reizblase kennzeichnet keine eigenständige Krankheit, sondern ein Beschwerdebild. Ständiger Harndrang  und übermäßig häufiges Wasser lassen stehen im Vordergrund.

Dabei sind die Urinmengen jedoch gering. Wenn das Dranggefühl nicht mehr unterdrückt werden kann, kommt es zu einem unwillkürlichen Urinverlust, der sogenannten Drang-Inkontinenz.

Eine Reizblase kann viele Ursachen haben. Eine Ursache in den Wechseljahren ist z.B. ein Östrogenmangel. Durch diesen Mangel verändern sich nicht nur die Zellen der Scheide, sondern auch die Zellen der Harnröhrenschleimhaut.

Zur Reizlinderung können naturheilkundliche Verfahren wie die Fußreflexzonentherapie in Verbindung mit Homöopathie oder der Kräuterheilkunde zum Einsatz kommen. Gefährdete Frauen sollten unbedingt Unterleib, unteren Rücken und die Füße nicht auskühlen lassen. Das heißt kalte Sitzplätze meiden, nicht barfuß auf kaltem Boden laufen, keine nasse Badekleidung anbehalten und keine zu kurzen T-Shirts tragen. An den Füßen entspringt der Blasenmeridian.  Die Erfahrung zeigt, dass schon kürzeste Kaltreize ausreichen, um die Symptome auszulösen Zudem ist es natürlich wichtig auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten die das Urogenitalsystem gründlich durchspült.

 

3. Kopfschmerzen – Wenn der Schädel brummt

Kopfschmerzen können aus sehr vielen unterschiedlichen Ursachen heraus entstehen und sollten, sofern sie längere Zeit bestehen oder immer wieder kehren, schulmedizinisch abgeklärt sein bevor sie sich für eine alternative Therapieform entscheiden.

Kopfschmerzen können vom Nacken ausgehen und mit Taubheitsgefühl und Sehstörungen auftreten, sie können mit Übelkeit und Brechreiz verbunden sein, mit Schwindel, gedrückter Stimmung und Schokoladensucht oder anderen Süchten. Sie können am Hinterkopf lokalisiert sein, an der Stirn, an den Schläfen, zwischen den Augenbrauen oder den ganzen Kopf betreffen.

Viele Frauen klagen über Kopfschmerzen zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zyklusverlauf, z. B. während dem Eispung oder kurz vor, während oder nach der Menstruation.

Je nach Kausalität gilt es hier auf bewährte Alternativen zurück zu greifen wie z.B. die Nackenmuskulatur mit Massage zu lockern, Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training, Meditation anzuwenden, den Stoffwechsel zu aktivieren oder Leber und Galle zu reinigen und zu stärken. Wenn hormonelle Schwankungen ursächlich sind, lässt sich dies sehr gut mit der Fußreflexzonentherapie ausgleichen.

Um einer Ursache besser auf den Grund zu gehen, ist es empfehlenswert über einen gewissen Zeitraum hinweg ein Kopfschmerztagebuch zu führen, in das sie genau notieren was sie gegessen haben, wie das Wetter war oder was sie getan oder erlebt haben als die Kopfschmerzen auftraten. So lernen sie evtl. die Auslöser besser kennen und achten auf sich.

 

4. Unerfüllter Kinderwunsch

Jede fünfte bis siebte Partnerschaft in Deutschland ist inzwischen von Fruchtbarkeitsstörungen, bis hin zum unerfüllten Kinderwunsch, betroffen. Die Entstehung eines Kindes ist ein Wunder. Komplexität und Empfindlichkeit der Fortpflanzung sind einzigartig, und schon die kleinste organische, hormonelle

oder auch psychische Störung in diesem Mechanismus kann dazu führen, dass das ersehnte Kind auf sich warten lässt. Hier kann die Reflexzonentherapie am Fuß ordnen und Störungen beheben.  Zusätzlich können homöopathische Arzneimittel sowie Heilräuterzubereitungen ergänzend eingesetzt werden und helfen.

 

 

 

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