Ausleitende Therapieverfahren

Behandlungsmethoden, bei denen schädliche oder überflüssige Körpersäfte vermehrt zur Ausscheidung gebracht werden

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1. Entgiftung

Die Naturheilkunde bietet ein breites Spektrum von Entgiftungskonzepten. Allen ist gemeinsam, dass sie die Selbstheilungsmechanismen des Körpers nutzen und die zur Entgiftung wichtigen Organe stärken. Nachfolgend seien einige wesentliche Ausleitungsansätze genannt:

  • Einsatz pflanzlicher Tinkturen
  • Gaben und Verfahren im Rahmen des Heilfastens
  • Verabreichung homöopathischer Arzneien

Die Entgiftung wirkt analog dem „Hausputz“: Entschlackung, Reinigung, Ausscheidung und Schutz sind zentrale Vorgänge. Eine Dynamisierung des Stoffwechsels ermöglicht, dass eingelagerte Schadstoffe über Leber, Galle, Niere, Lymphbahnen, Darm, etc. vermehrt ausgeschieden werden.

Die Breitenwirkung der Entgiftung kann vielfältige Folgen haben. Sie reichen von der Linderung akuter Beschwerden, über die Heilung chronischer Erkrankungen, bis zur Vorbeugung.

 

1. Moxibustion

Die Moxa-Therapie oder Moxibustion ist ein Therapieverfahren aus der Traditionellen chinesischen Medizin. Es handelt sich hier um eine  Reiz- bzw. Wärmetherapie, wobei der Reiz durch die sich entwickelnde Wärme beim Abbrennen des  Beifußkrautes (Artemisia vulgaris) auf bestimmten Akupunkturpunkten entsteht. Hierzu verwendet man Moxazigarren oder Moxakegel, die aus getrockneten und gepressten Blättern des Beifußkrautes bestehen. Der Therapeut hält dabei die glühende Moxazigarre nah an die Haut, sodass ein gleichmäßiges, angenehmes Wärmegefühl entsteht. Spürt der Patient die Hitze deutlich, nimmt der Therapeut die Moxazigarre kurz weg. Er wiederholt die Moxibustion so lange, bis sich der Hautpunkt sichtbar rötet.

Durch diese lokale Wärmezuführung wird die Stoffwechseltätigkeit und die Durchblutung angeregt.

Besondere Anwendung findet dieses Verfahren bei Rückenschmerzen und Schmerzen an den Sehnenansätzen sowie bei stressbedingter Symptomatik.

 

1. Canthariden-Methode

Dieses Hautausleitungsverfahren hat eine hautrötende und blasenziehende Wirkung.

Ein mit dem Wirkstoff Cantharidin beschichtetes Pflasters wird diagnoseabhängig auf eine ausgewählte Körperpartie geklebt. Nach der Einwirkungszeit kommt es zu einer künstlich erzeugten und von der Methode beabsichtigten Heilentzündung. Es entsteht eine Blase mit Sekret. Diese wird geöffnet, um den Inhalt zu entfernen. Nach Abheilung der Blase kann es zu vermehrter Pigmentierung, selten zu Narbenbildung kommen.

Cantharidin hat eine die Durchblutung fördernde und den Lymphabfluss beschleunigende Wirkung.

Das Cantharidenpflaster findet in meiner Praxis z. B. Anwendung bei einem Schulter-Arm-Syndrom.

 

1. Schröpfen

Bei diesem traditionellen Therapieverfahren wird mit Hilfe von Saugglocken ein Unterdruck auf der Haut erzeugt, wodurch die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel aktiviert wird. Schadstoffe können gelöst und abgeleitet werden. Die meisten Schröpfzonen befinden sich auf dem Rücken und werden durch eine sorgfältige Palpation bestimmt.

Typische Einsatzgebiete sind u. a. akute und chronische Rückenschmerzen, Verspannungen der Schulter-Nacken-Region, Menstruationsbeschwerden.

Die Technik kann z. B. auch in Form einer Schröpfmassage zur Anwendung kommen.

 

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Naturheilpraxis

Elke Esch

Heilpraktikerin

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